Behandlung von Triggerpunkten

Triggerpunkte können Schmerzen bei Bewegungen und sogar in Ruhestellung verursachen. Es sind druckschmerzhafte Verhärtungen in einem Muskel, die sich in einem seilartig angespannten Strang von Muskelfasern befinden und bei Reizung zu einer für den betroffenen Muskel typischen Schmerzausstrahlung in andere Körperregionen sowie zu vegetativen Symptomen führt.

So können z. B. Triggerpunkte in der seitlichen Gesäßmuskulatur Schmerzen im ganzen Bein verursachen oder ein Triggerpunkt im Trapezmuskel (Schulter) einen Tennisellbogen („Tennisarm“) auslösen.

Aktive Triggerpunkte kommen sehr häufig vor. Ursprung des Problems sind meistens ständig angespannte Muskeln, etwa an Computer-Arbeitsplätzen, oder wenn stets gleichförmige Bewegungen ausgeführt werden.

Ebenso häufig entstehen sie sekundär, d. h. reflektorisch aufgrund von anderen Störungen am Bewegungsapparat, zum Beispiel bei Arthrose. Auch bei Sportlern findet man häufig aktive Triggerpunkte. Dort können sie entweder durch eine plötzliche Überlastung des Muskels oder durch eine ungenügende Regenerationsphase entstehen.

Aktive Triggerpunkte, die nicht behandelt werden, können ein Grund für chronische Schmerzen am Bewegungssystem sein. Wenn Triggerpunkte über längere Zeit nicht verschwinden, dann geraten benachbarte Muskelfasern oder sogar Muskeln in Mitleidenschaft und die Schmerzen weiten sich aus.

Medizinisch erklärt man sich die Triggerpunkte aufgrund einer übermäßigen Zusammenziehung einzelner Muskelfasern. Es wird angenommen, dass dieser Vorgang durch eine überschießende Freisetzung des Nervenbotenstoffes Acetylcholin entsteht.

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